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Für Downloadshops: download Verzeichnis verschieben

Wenn Sie in Ihrem Shop Downloadartikel anbieten, dann empfiehlt es sich den „Download“-Ordner oberhalb Ihres Webroot-Ordners zu verschieben, so dass nicht direkt auf echte Dateien auf Ihrem Server verlinkt werden kann.
Herunterladen ohne zu bezahlen oder sich zu authentifizieren kann dadurch verhindert werden.
Sollte Ihr Provider das Anlegen von Ordner oberhalb des www nicht unterstützen, stellt sich die Frage, ob der Provider für Ihren Onlineshop wirklich geeignet ist.

Voraussetzung:
Unter Konfiguration > Attributeinstellungen verwenden Sie entweder die Download-Methode „Streaming Download“ oder „Download über Weiterleitung“.

Verwenden Sie Ihr FTP-Programm, um Ihren „Download“-Ordner außerhalb Ihres Webroot zu verschieben.
Ziehen Sie ihn am besten auf eine Ebene „über“ Ihrem public_html-Ordner.
Die Methode, die Sie zum Verschieben oder Erstellen dieses Ordners wählen, hängt von Ihrem Hosting-Account und den Tools ab, die Ihnen zum Verschieben von Ordnern zur Verfügung stehen.

Normalerweise befindet sich der „download“-Ordner in Ihrem Shopverzeichnis, zum Beispiel:
/home/benutzername/public_html/shop/download

Sie wollen ihn „über“ Ihren public_html-Ordner verschieben, also etwa so:
/home/benutzername/download

Bearbeiten Sie nun Ihre beiden configure.php-Dateien, um den neuen Pfad zu Ihrem Download-Ordner anzugeben:
/includes/configure.php
/DEINADMIN/includes/configure.php

Fügen Sie in beiden Dateien folgende neue Definition ein und geben Sie den neuen Pfad zu Ihrem download Ordner an:


define('DIR_FS_DOWNLOAD', '/home/benutzername/download/');

Gemeint ist der genaue vollständigen Pfad für das Dateisystem des Webservers, der auf Ihren Download-Ordner zeigt.
Sie können Ihren DIR_FS_CATALOG-Eintrag in Ihrer Datei configure.php als Referenz verwenden und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Achten Sie darauf, dass die beiden configure.php in der Regel schreibgeschützt sind.
Bevor Sie diese Änderung vornehmen setzten Sie daher erst die Dateirechte auf chmod 666
Und nach der Änderung wieder auf chmod 444


Methoden zur Bereitstellung von Downloads

Für Downloadartikel gibt es mehrere Möglichkeiten, Ihren Kunden herunterladbare Inhalte zu liefern, abhängig von Ihrer Hosting-Konfiguration.
Sie finden diese Optionen unter Konfiguration > Attributeinstellungen:
Downloads aktivieren sollte dort zunächst auf true gestellt werden.

Downloads über Weiterleitung

Wenn auf true gesetzt, wird die Linux/UNIX-Funktion „symlink“ verwendet, um eine temporäre Datei „stub“ im Ordner /pub zu erstellen.
Ihr Kunde wird dann für den Download zu diesem Dateistub weitergeleitet.
Das bedeutet, dass der Kunde immer nur über diesen Stub auf die Datei zugreifen kann, der nach dem Download auch wieder verschwindet.
Auf diese Weise wird der „echte“ Speicherort der Datei verborgen, so dass Ihre Kunden den Download-Link nicht einfach an andere weitergeben können, um Ihre Downloads kostenlos zu stehlen.
Diese Option funktioniert gut auf Linux-Hosts. Viele ältere Windows-Hosts, die ältere PHP-Versionen verwenden, unterstützen keine Symlinks.
Diese Option erfordert, dass der „pub“-Ordner auf Lese- und Schreibrechte gesetzt wird, normalerweise 777.
Diese Methode ist nicht von den PHP max_execution_time Beschränkungen betroffen.
Dieser Ansatz kann aber problematisch sein, wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Produkt kaufen und herunterladen, weil die temporäre Datei wieder gelöscht wird. Und wenn dies während des Downloads eines Benutzers geschieht, könnte das den Download unterbrechen.
Für Statistiken oder Analysen können Ihre Apache/Nginx-Protokolle mehr Aufschluss über Download-by-Redirect-Downloads geben. In PHP-Protokollen werden Sie diese nicht finden.

Downloads ohne Weiterleitung

Wenn die Einstellung Downloads über Weiterleitung auf „false“ gesetzt ist, dann ist der Download-Link, den der Kunde erhält, der direkte Link zu der Datei in Ihrem /download-Ordner, was bedeutet, dass er so oft herunterladen kann, wie er möchte, und den Link mit anderen teilen kann, was möglicherweise dazu führt, dass jemand Ihre Downloads stiehlt.
Diese Option hat ihre Sicherheitseinschränkungen, funktioniert aber sowohl auf Windows- als auch auf Linux-Hosts.
Diese Methode ist nicht von den PHP max_execution_time-Limits betroffen, und die Aktivitäten werden nicht in den PHP-Protokollen aufgeführt (wohl aber in den Apache/Nginx-Protokollen).

Streaming Download

Der Download per Streaming funktioniert nur, wenn Downloads über Weiterleitung deaktiviert ist.
Anstatt dem Kunden eine URL zu der Datei zu geben, liest ein PHP-Prozess die Datei in kleinen Schritten (4K-Chunks) und gibt diese als Datenstrom aus, bis er fertig ist.
Aus Sicherheitssicht wird dadurch vollständig verhindert, dass ein Download-Link jemals an Nicht-Kunden weitergegeben wird, da die Kunden den Download nur von einer eingeloggten Kontositzung über ihre Bestellhistoryseite durchführen können.
Diese Option funktioniert sowohl auf Windows- als auch auf Linux-Hosts.
Es gibt eine Einschränkung bei dieser Methode:
Die PHP-Einstellung max_execution_time muss auf einen Wert gesetzt werden, der hoch genug ist, um den Download Ihrer größten Datei abzuschließen.
Zen Cart versucht, die Zeit auf 25 Minuten einzustellen, aber einige Server haben eine Master-Einstellung, die verhindert, dass Zen Cart diese überschreibt.
Der Standardwert von PHP ist oft 30 oder 60 Sekunden.)

Dateien aus der Cloud verwenden (Remote-URLs)

Seit Version 1.5.6 können Sie optional herunterladbare Produkte/Dateien über externe Dienste wie AWS, Dropbox, Google Drive usw. bereitstellen, anstatt sie auf dem Webserver Ihres eigenen Shops zu hosten.

Bereitstellen von Dateien über eine URL, z. B. durch Freigabe von Dropbox-Links

Im Attributmanager oder im Download Manager können Sie eine URL anstelle eines Dateinamens angeben.
Wenn der „Dateiname“ mit https:// beginnt, wird er wie eine Remote-URL behandelt.

Sie können optional eine Dateigröße angeben, wie z. B.:
https://example.com/filename.ext:number_of_bytes
Diese Größe hilft den Browsern bei der Anzeige des Download-Fortschritts und wird auch neben der Download-Schaltfläche angezeigt.

Denken Sie daran, dass URLs wie diese KEINEN Schutz vor Diebstahl bieten:
Sobald der Link an einen Kunden weitergegeben wurde, kann dieser ihn an jeden anderen weitergeben und erneut herunterladen.

TIPP:
Wenn Sie Dropbox-Links für Ihre Datei-URLs verwenden, ändern Sie das &dl=0 in &dl=1 für den „Freigabelink“, den Dropbox Ihnen gibt.
Dadurch wird der Download sofort ausgeführt, und der Kunde sieht nicht, dass die Datei auf der Dropbox-Website geöffnet ist.

Achten Sie auch bei der Freigabe von URLs anderer Cloud-Speicherdienste darauf, dass der von Ihnen verwendete „Freigabelink“ sicher ist.

Testen Sie den Link in einem privaten Browsermodus oder im Inkognitomodus, um sicherzustellen, dass der Link funktioniert und dass Sie nicht zu viele Berechtigungen erteilen (z. B. wenn Sie versehentlich eine Google-Docs-Seite im Bearbeitungsmodus freigeben).

Dateien über AWS bereitstellen

Möglicherweise möchten Sie Amazon S3 zum Hosten Ihrer Downloads verwenden.

Nachdem Sie Ihre AWS-Zugangsdaten eingerichtet haben (siehe unten), geben Sie einfach aws:bucketname/filename.ext:number_of_bytes als Dateinamen in Attributmanager an.
Der optionale Teil :number_of_bytes ist die Dateigröße, die dem Kunden angezeigt wird und es ermöglicht, dass der Download-Fortschritt vom Browser erkannt werden kann.

Um Ihre AWS-Anmeldeinformationen festzulegen, erstellen Sie eine Datei:

includes/extra_datafiles/dev-aws_credentials.php

mit folgendem Inhalt und tragen Ihren Access Key und Secret Key ein:

<?php
if (!defined('IS_ADMIN_FLAG')) die('UNAUTHORIZED');
// AWS website: https://console.aws.amazon.com
// Use the AWS console's IAMS screen to create a user for downloading your S3 files.
// Copy the Access Key and Secret and insert them as shown, below:
define('AMAZON_S3_ACCESS_KEY', '123456789');
define('AMAZON_S3_ACCESS_SECRET', '123456789');

Bei der Freigabe von AWS-Links wie diesem wird ein Sicherheits-Token zur Download-URL hinzugefügt, die von Ihrem Shop generiert wird, wenn der Kunde auf den Download-Link/Button in seiner Bestellhistorie klickt.
Dies begrenzt die Anzahl der Downloads, die der Kunde durchführen kann, und verhindert unautorisierte Downloads.

Alternativen
Um gesicherte Downloads über andere Cloud-Anbieter zu ermöglichen, ist das Klonen der Datei /includes/classes/observers/auto.downloads_via_aws.php ein guter Ausgangspunkt, um eine Integration mit der API eines anderen Anbieters zu erstellen.


Wie konfiguriere ich einen Download Artikel?

Generelles

Bei einem Downloadartikel handelt es sich um einen digitalen Artikel wie ein E-Book, eine Musikdatei, ein Bild oder ein Softwareprodukt.
Downloads werden als Produktattribute gehandhabt. Daher sollten Sie sich zunächst mit der Einrichtung von Attributen vertraut machen.
Download-Dateien müssen per FTP in das Verzeichnis /download Ihres Shops geladen werden, bevor Sie versuchen, diese Dateien mit Produkten/Attributen zu verknüpfen.
Um die Sicherheit zu erhöhen, können Sie den Download-Ordner außerhalb Ihres Webspace plazieren.
Sie können Ihre Downloads von einer entfernten URL bereitstellen, indem Sie diese URL als Dateinamen angeben.
Sie können sie auch von AWS S3 mit einer speziellen Syntax bereitstellen.

So fügen Sie ein Download-Attribut zu einem Artikel hinzu

Gehen Sie zu Webshop > Attributnamen und erstellen Sie einen Attributnamen, der entweder Radiobutton oder Dropdown ist:
Download

Gehen Sie zu Webshop > Attributmerkmale und fügen Sie den gewünschten Namen hinzu, z. B.: Zip-Datei
Wenn Sie mehrere Auswahlmöglichkeiten haben, können Sie diese als verschiedene Attributmerkmale erstellen:
Word-Zip
Klartext-Zip
usw.

Gehen Sie zur Webshop > Attributmanager und suchen Sie den Artikel. Fügen Sie das Attribut ein als:
Attributname: Download
Attributmerkmal: Word Zip
Sortierreihenfolge: 10
Dateiname: (geben Sie den Namen der Datei ein, die Sie in den Ordner /download hochgeladen haben)

Attributname: Download
Attributmerkmal: Klartext Zip
Sortierreihenfolge: 20
Dateiname: (geben Sie den Namen der Datei ein, die Sie in den Ordner /download hochgeladen haben)

Legen Sie dann am unteren Rand des Bildschirms die Felder fest:

Dateiname: – Name der Zip-Datei
Gültigkeitsdauer – wie viele Tage der Download verfügbar sein soll
Maximale Anzahl der Downloads: – die Anzahl der erlaubten Downloads

Jetzt kann der Kunde beider Bestellung das Format wählen.
Je nach Art Ihrer Downloads müssen Sie die Konfiguration anpassen.

Wenn Sie Attributmerkmale verwenden und mehrere Auswahlmöglichkeiten haben, sollten Sie eines als Standard festlegen.

So erstellen Sie mehrere Downloads für denselben Artikel

Für jedes Download-Element benötigen Sie einen Attributnamen.
Für jeden Attributnamen benötigen Sie eines oder mehrere Attributmerkmale, je nachdem, welche Auswahlmöglichkeiten Sie benötigen

Nehmen wir ein Beispiel:

Wenn Sie 5 Downloads für einen Artikel haben, benötigen Sie 5 Attributnamen und 1 Attributmerkmal pro Name:

Attributname:

Download 1 Optionstyp: Radiobutton, Sortierreihenfolge 10
Download 2 Optionstyp: Radiobutton, Sortierreihenfolge 20
Download 3 Optionstyp: Radiobutton, Sortierreihenfolge 30
Download 4 Option Typ: Radiobutton, Sortierreihenfolge 40
Download 5 Option Typ: Radiobutton, Sortierreihenfolge 50

Attributmerkmale

Jetzt erstellen Sie für jeden Attributnamen ein Attributmerkmal.

Der häufigste Grund für das Vorhandensein mehrerer Downloads für ein Produkt ist, dass der Download sehr umfangreich ist und daher in mehrere Teile aufgeteilt wird, um den Zugriff zu erleichtern und den Download sicherer zu machen.

In einem solchen Fall brauchen Sie nur 1 Attributmerkmal pro Attributname. Das bedeutet, dass Sie nur 5 Downloads für den Artikel haben.

Wenn Sie mehrere Downloads haben, z. B. für jeden Artikel 5 Downloads, können Sie dies so gestalten, dass die Namen auf dem Bildschirm Sinn ergeben

Ein Beispiel für 5 Downloads würde lauten:

Download 1 von 5
Download 2 von 5
Download 3 von 5
Download 4 von 5
Download 5 von 5

Bei 3 Downloads würde es heißen:

Download 1 von 3
Download 2 von 3
Download 3 von 3

Ändern Sie die Attributmerkmale nach Bedarf:
Attributmerkmale:
Attributname aus Dropdown auswählen Download 1
Name des Attributmerkmals: von 1
Attributmerkmal Sortierreihenfolge: 10

Attributname aus Dropdown-Menü auswählen Download 1
Attributmerkmal Name: von 2
Attributmerkmal Sortierreihenfolge: 20

Attributname aus Dropdown auswählen Download 1
Attributmerkmal Name: von 3
Attributmerkmal Sortierreihenfolge: 30

Attributname aus Dropdown auswählen Download 1
Attributmerkmal Name: von 4
Attributmerkmal Sortierreihenfolge: 40

Attributname aus Dropdown auswählen Download 1
Attributmerkmal Name: von 5
Attributmerkmal Sortierreihenfolge: 50

Erstellen Sie dann einen Satz für Download 2, 3, 4, 5

Hinweis: Erstellen Sie bei der Erstellung nur Muster, die übereinstimmen.

Download 3 von 1 macht keinen Sinn, also erstellen Sie keine Option Name: von 1 für die Option Name: Download 3

Hinzufügen zu Artikeln über den Attribut Manager

Jetzt können Sie dafür sorgen, dass das Attribut richtig gelesen wird, je nachdem, wie viele Download-Typen es hat.

Hinweis: Vielleicht finden Sie ein besseres Textmuster, damit Sie sich bei der Erstellung der Attribute nicht verirren.

Im Attributmanager:

Attributname: Download 1
Attributmerkmal: von 5 [Download 1]
Download des Dateinamens der bereits in den Ordner /download hochgeladenen Datei.
Anzahl der Tage und Downloads

Attributname: Download 2
Attributmerkmal: von 5 [Download 2]
Dateiname der bereits in den Ordner /download hochgeladenen Datei herunterladen.
Anzahl der Tage und Downloads

Attributname: Download 3
Attributmerkmal: von 5 [Download 3]
Dateiname der bereits in den Ordner /download hochgeladenen Datei herunterladen.
Anzahl der Tage und Downloads

Attributname: Download 4
Attributmerkmal: von 5 [Download 4]
Dateiname der bereits in den Ordner /download hochgeladenen Datei herunterladen.
Anzahl der Tage und Downloads

Attributname: Download 5
Attributmerkmal: von 5 [Download 5]
Dateiname der bereits in den Ordner /download hochgeladenen Datei herunterladen.
Anzahl der Tage und Downloads

Machen Sie sich keine Gedanken über die Sortierreihenfolge, da Sie die Standardeinstellungen bei der Erstellung dieser Attribute festgelegt haben.

Wenn Sie mit dem Hinzufügen der Downloads fertig sind, klicken Sie auf die Schaltfläche Sortierreihenfolge aktualisieren und alles wird gut sortiert.

Hier ein anderer Weg zu diesem Ziel:

  1. Webshop > Attributnamen …

Fügen Sie einen Attributnamen hinzu: Downloads (hätte auch anders heißen können)
Optionstyp: Radiobutton oder Dropdown

  1. Webshop > Attributmerkmale

Attributmerkmal hinzufügen:
Attributname: Downloads (aus der Auswahlliste)
Attributmerkmal: PDF
Standard-Sortierreihenfolge: 10

  1. Webshop > Attributmanager

Artikel suchen …
Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü den Attributnamen: Downloads
Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Attributmerkmal: PDF [DOWNLOAD]
Geben Sie den Dateinamen ein: test.pdf oder wie auch immer
Geben Sie die Anzahl der Tage ein
Geben Sie die Anzahl der Downloadversuche ein
Als Standard festlegen
Sortierreihenfolge festlegen (bei Bedarf oder nach dem Hinzufügen können Sie die Funktion Sortierreihenfolge aktualisieren ausführen)

Klicken Sie auf Einfügen …

Wenn die Datei bereits in den Ordner /download hochgeladen wurde (und das muss sie auch), sollten Sie einen grünen Punkt neben dem Dateinamen sehen.

Testen Sie jetzt einfach und stellen Sie sicher, dass vom Hinzufügen zum Warenkorb über den Checkout bis zum Download alles funktioniert.

Hinweise zu Downloads und Versandkosten

Bei Downloads fallen automatisch keine Versandkosten an, da Sie dem Attribut einen Download-Dateinamen hinzugefügt haben.
Daher sollten Downloads NICHT als immer versandkostenfrei und NICHT als virtuelle Produkte gekennzeichnet werden.

Dateiberechtigungen für Downloads

Dateien zum Download (d. h. alle Dateien im Ordner „Download“) sollten als schreibgeschützt markiert werden. Die Einstellung auf 644 sollte ausreichend sein.

Der „Download“-Ordner selbst ist in der Regel auf 755 eingestellt, was der normalen Standardeinstellung für Ordner entspricht.

Wenn Sie „download-by-redirect“ verwenden, muss der Ordner „pub/“ mit Lese- und Schreibrechten versehen werden, je nach Server in der Regel 755.

Wichtige Infos zu den Download-Einstellungen

Downloads sind KEINE virtuellen Produkte, also verwenden Sie:
Produkt ist virtuell: Nein, Lieferadresse erforderlich

Downloads sind NICHT immer versandkostenfrei, also verwenden Sie:
Immer kostenloser Versand: Nein, Normale Versandregeln

Downloads in einer Bestellung selbst werden niemals die Seite checkout_shipping sehen. Wenn doch, dann ist Ihr Produkt nicht korrekt für Downloads eingerichtet.

Wenn Sie unter Linux/Unix arbeiten, sollte /pub beschreibbar sein (normalerweise 755, abhängig vom Hostserver) und Redirect sollte auf ON stehen.
Wenn Sie Redirect ON nicht verwenden können, fragen Sie Ihren Hoster, warum er dem symbolischen Link zwischen den Verzeichnissen /download und /pub nicht folgen kann.
Wenn Sie sich auf einem Windows-Server befinden, muss /pub NICHT beschreibbar/755 sein, da Sie dieses Verzeichnis nicht verwenden, da Symlinks auf Windows-Servern in der Regel nicht funktionieren, und Redirect ist AUS, da Redirect die Unterstützung von Symlinks erfordert.
Download-Dateinamen sollten keine Sonderzeichen, Leerzeichen, etc. enthalten. Halten Sie sich an Buchstaben und Zahlen.
Download-Dateien sollten gezippt werden, um beste Ergebnisse zu erzielen und die Kompatibilität mit den meisten Kunden und den meisten Browsern zu gewährleisten.
Download-Dateien sollten in das Verzeichnis /download geladen werden

Auf der Seite Webshop > Attributmanager sollten Sie einen grünen Punkt neben dem Dateinamen des Downloads selbst sehen.
Ebenso sollte auf der Seite Webshop > Download-Manager ein grüner Punkt neben der Datei zu sehen sein.

Warum ist ein Download nach dem Bestellvorgang noch nicht aktiviert?

Die Downloads werden erst nach Zahlungseingang aktiviert.

Wenn Ihr Kunde mit einem Zahlungsmodul bezahlt, dessen Konfiguration bei „Status der Bestellung“ auf „warten auf Zahlung“ eingestellt ist, bedeutet dies, dass alle Käufe mit diesem Modul bedeuten, dass Sie die Zahlung noch NICHT erhalten haben.
Wenn das also das beabsichtigte Verhalten ist, großartig!
Sobald Sie die Zahlung verifiziert haben, müssen Sie in Ihrer Shopadministration auf die Bestellung klicken, auf „Bearbeiten“ klicken, bis zum Ende scrollen und den Status der Bestellung auf „Zahlung erhalten – in Arbeit“ umstellen.
Danach kann der Kunde die Download-Links sehen, indem er auf die Seite Mein Konto geht und auf die Bestellung klickt.

Automatisierte Gateways wie PayPal oder Braintree können so konfiguriert werden, dass die Bestellung automatisch auf „Zahlung erhalten – in Arbeit“ gesetzt wird, sobald das Gateway eine Rückmeldung erhält, dass die Zahlung abgeschlossen ist. Aus diesem Grund ist die Statuseinstellung für diese Module normalerweise bereits auf „Zahlung erhalten – in Arbeit“, wenn sie installiert werden.
Da das Gateway die Bestellung erst dann speichert, wenn die Zahlung eingegangen ist, kann es die Bestellung sofort aktivieren, d. h. auf der Seite „Checkout-Success“ werden die Download-Links sofort angezeigt.
Es funktioniert ebenso „freecharger“-Modul, da die Bestellung kostenlos ist und der Download sofort verfügbar ist, da Sie keine Zahlung vor der Aktivierung benötigen.
Wenn die Einstellung Ihres freecharger-Moduls jedoch auf „Standard“ oder „warten auf Zahlung“ gesetzt ist, müssen auch diese Käufe überprüft und manuell aktualisiert werden.
Wenn Sie jedoch beabsichtigen, KEINE Freecharger-Einkäufe zu überprüfen, können Sie den Status der Freecharger-Bestellung auf „ahlung erhalten – in Arbeit“ setzen, so dass Downloads mit diesem Modul sofort verfügbar sind.

Sie sollten auch die beiden Einstellungen für den Bestellstatus des Download-Managers unter Konfiguration > Attributeinstellungen überprüfen.
Wenn der Bestellstatus zwischen diesen beiden Werten liegt, kann der Kunde seine Dateien herunterladen (vorausgesetzt, der Download ist nicht abgelaufen und es sind nicht zu viele Tage seit der Bestellung vergangen – dies sind ebenfalls konfigurierbare Einstellungen).

Außerdem prüfen:
Der Artikel muss mit einem gültigen Download konfiguriert sein, damit die Download-Details angezeigt werden können.
Der funktionierende Download Artikel muss ordnungsgemäß konfiguriert sein, BEVOR die Bestellung aufgegeben wird.
Änderungen am Artikel, die nach der Bestellung vorgenommen werden, werden nicht auf frühere Bestellungen angewendet.

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